Klavierissimo steht für grossartige Klaviermusik mit tollen Pianistinnen und Pianisten.
Die Erfolgsgeschichte des KLAVIERISSIMO begann im Januar 2004. Damals lud das Musikkollegium Zürcher Oberland zum ersten Mal bedeutende Klaviersolisten zu einer konzentrierten Konzertfolge ein. Die drei Konzerte fanden im Wochenabstand statt. Heute geben sich hier von Freitagabend bis Sonntagnachmittag eine Gilde junger aufstrebender Pianisten bis zu legendären Meistern von Weltformat die Klinke bzw. die Tastatur in die Hand. Und das Publikum ist nahe dabei! Es trifft oft genug die Solisten und Solistinnen gleich nach dem Konzert bei einem Glas Wein im Foyer.
Gibt es einen Superlativ von Klavier? Sprachwissenschafter mögen das verneinen, aber im musikalischen Sinn ist KLAVIERISSIMO durchaus ein Superlativ. (Neue Zürcher Zeitung)
DIE KÜNSTLERISCHE LEITUNG des KLAVIERISSIMO-Festivals liegt neu bei MATTHIAS ROTH. Der Pianist, Komponist, Arrangeur und Klavierpädagoge prägt seit Jahres das Klavierleben im Zürcher Oberland mit. So erklang die Uraufführung seines Chorwerks „on slants“ im Zürcher Oberland. Als Pianist trat er verschiedentlich im Rahmen des KLAVIERISSIMOS und der Top Klassik Konzerte auf, zuletzt im Januar 2026 mit seinem Trio Battida. Und last but not least teilt er als Klavierpädagoge an der Kantonsschule Zürcher Oberland seit 20 Jahren seine Begeisterung für die Musik und das Klavier mit seinen Schülerinnen und Schülern. Inspirations- und und Erholungsort sind ihm rund ums Jahr die Berge, seine zweite Leidenschaft neben der Musik.
Matthias Roth, geboren 1979
KLAVIERISSIMO 2027
Im Zentrum des Festivals vom 12.-14. März 2027 stehen vier Konzerte von renommierten Pianistinnen und Pianisten. Zum einen erklingen Höhepunkte der Klaviermusik aus dem 19. Jahrhundert, zum andern auch Werke aus den vergangenen Jahrzehnten. Und nicht zuletzt soll auch Beethovens 200. Todesjahr seinen Platz im Programm finden. So beschliesst Herbert Schuch das Klavierissimo 2027 mit Beethovens letzter Klaviersonate op. 111. Das detaillierte Programm wird im Herbst 2026 bekannt gegeben.
Alle Konzerte finden in der stimmungsvollen Aula der Kantonsschule Zürcher Oberland in Wetzikon statt.
Zum KLAVIERISSIMO gehört auch das „KLAVIERISSIMO PLUS“
Junge Talente aus dem Zürcher Oberland erhalten Unterricht von den Solistinnen und Solisten. Der Unterricht ist öffentlich und frei zugänglich. Zum Abschluss präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Werke am Sonntag, 14. März um 14:00 Uhr. Dieses Format wird ermöglicht durch die Zusammenarbeit mit der Musikschule Zürcher Oberland.
KLAVIERISSIMO BAR
Das KLAVIERISSIMO ist auch ein Ort der Begegnung. So können Sie sich an der Klavierissimo Bar mit verschiedenen Köstlichkeiten verwöhnen lassen.
Wir freuen uns, Ihnen auch in diesem Jahr ein vielfältiges Klavierfestival mit namhaften Künstler:innen anzubieten: Pianistinnen und Pianisten der Weltklasse – ein wahres Fest für die Sinne.
Für das Klavierissimo ist ein ein Total-Pass für alle Konzerte erhältlich, der beim Sekretariat bestellt werden kann.
Die Saison 2026 steht ganz im Rahmen von „Diabelli“
Anton Diabelli (1781 – 1858) war Komponist, aber auch Musikverleger. Als Verleger verfügte er über gute Geschäftsinstinkte. Seine erfolgreichste Idee, die ihn bis heute im Bewusstsein der Nachwelt erhalten hat, hatte er 1819. Er fragte eine Vielzahl von Komponisten aus Wien und Umgebung an, ob sie über einen kurzen Walzer, den er selber komponiert hatte, je eine Variation schreiben würden. Er würde dann auch alle diese Variationen in einem Sammelband veröffentlichen. Fünfzig folgten seinem Aufruf und schrieben für ihn. Er hatte natürlich auch Beethoven angefragt, aber Beethoven, seines Ranges wohl bewusst, war ein stolzer Mann und wollte sich nicht mit Krethi und Plethi gemein machen. Er liess Diabelli mehrere Jahre warten und schrieb in dieser Zeit sein umfangreichstes Klavierwerk, die „33 Veränderungen über einen Walzer von A. Diabelli“, ein Kompendium seines kompositorischen Handwerks und überwältigenden Vermächtnis seines Genies.
Diabelli erkannte natürlich, was er da für ein ausserordentliches Werk bekommen hatte und beschloss, es separat in seinem Verlag heraus zu bringen. Die Beiträge der fünfzig anderen Komponisten liess er in einem zweiten Band nachfolgen.
Unter diesen fünfzig gibt es viele, die heute längst vergessen sind, aber durchaus auch bekanntere Namen wie Hummel, Czerny, Schubert oder den erst neunjährigen Liszt. Es waren freilich, nach dem Denken der Epoche, lauter Männer.
Das regte in unserer Zeit Claudia Bigos, eine Pianistin aus Deutschland an, ihrerseits fünfzig Komponistinnen aus aller Welt anzufragen, ob Sie nicht auch eine heutige Variation zu Diabellis Walzer schreiben würden. Auch ihre Idee hatte Erfolg: Die Stücke wurden in einem Sammelband gedruckt und in einem langen Konzert uraufgeführt. So haben wir heute also hundert solche Variationen (die von Beethoven nicht mitgerechnet), und damit nicht genug: Es gibt noch einige weitere Stücke, teils von damals, teils aus unserer Zeit. Insgesamt konnte ich 138Werke finden.
Unser KLAVIERISSIMO 2026 will alle diese Stücke zu Gehör bringen!
Am ersten und am letzten Tag hören wir je einen Klavierabend mit Beethovens berühmtem Meisterwerk. Er wird also zweimal gespielt!
Dazwischen wird das „Diabelli-Team“, bestehend aus Mischa Cheung, Plamena Mangova, Ketevan Sepashvili und Melvyn Tan
alle 114 Einzelstücke für uns aufführen.
Mischa Cheung
Plamena Mangova
Ketevan Sepashvili
Melvyn Tan
Wir sind stolz darauf, ein so hervorragendes Team für diese exklusive Aufgabe gewonnen zu haben.
Tauchen Sie ein in diesen einmaligen Kosmos – es ist eine einmalige Gelegenheit!
Werner Bärtschi Künstlerischer Leiter
Verwöhnen Sie sich vor dem Konzert und in den Pausen an unserer Bar. Ab 18 Uhr bieten wir Ihnen jeden Tag einen anderen kleinen Imbiss an.
Unsere Solisten und Solistinnen werden auch in diesem Jahr junge Talente aus dem Zürcher Oberland unterrichten. Das Programm, Ort und Zeit finden Sie unter dem Konzert-Eintrag „Klavierissimo Plus“.