KLAVIERISSIMO 

Das Zürcher Klavierfestival

Ein Kleinod der Festivallandschaft (Piano News, Düsseldorf)

Die Erfolgsgeschichte des KLAVIERISSIMO begann im Januar 2004. Damals hat das Musikkollegium Zürcher Oberland zum ersten Mal bedeutende Klaviersolisten zu einer konzentrierten Konzertfolge eingeladen. Die damals drei Konzerte fanden im Wochenabstand statt. Heute geben sich hier während mehreren aufeinanderfolgenden aufregenden Tagen eine Gilde junger aufstrebender Pianisten bis zu den legendären Meistern von Weltformat die Klinke bzw. die Tastatur in die Hand. Und das Publikum ist nahe dabei! Es trifft oft genug den bewunderten Solisten gleich auch noch nach dem Konzert bei einem Glas Wein im Foyer.

Gibt es einen Superlativ von Klavier? Sprachwissenschafter mögen das verneinen, aber im musikalischen Sinn ist KLAVIERISSIMO durchaus ein Superlativ. (Neue Zürcher Zeitung)

 

Werner Bärtschi, Tamar Beraia, Alina Bercu, Cristian Budu und Herbert Schuch

spielen vom 28.01. – 01.02.2020 alle Klaviersonaten in chronologischer Reihenfolge

KLAVIERISSIMO, der Superlativ von Klavier, kommt in Beethovens Jubiläumsjahr für einmal in ungewohnter Form daher.

Fünf Pianisten, die alle schon in früheren KLAVIERISSIMO-Jahren begeistert hatten, teilen sich die monumentale Aufgabe einer Gesamtaufführung seiner Klaviersonaten, des „Neuen Testaments der Klaviermusik“, wie es Bülow genannt hat.

Beethoven, wohl der meistgespielte Komponist der Welt, bräuchte gewiss keine besondere Aufmerksamkeit wegen seines 250sten Geburtstags. Aber wo sonst als beim KLAVIERISSIMO kann man die individuellen Sichtweisen und Interpretationsansätze so im direkten Vergleich verstehen und bewundern lernen? Und – ganz ungewöhnlich – spielt diesmal nicht jeder Solist seinen eigenen Abend, sondern sie lösen sich innerhalb des Konzerts von Sonate zu Sonate ab. Auch die Musik des grossen Beethoven braucht ständige Erneuerung. Hier können Sie wirklich dabei sein.