Klaviergeheimnisse

 

Das Geheimnis des Klaviertons

„Man stellt sich oft die Klänge flach vor, wie sie auf dem Papier geschrieben sind, mit zwei Dimensionen: Dauer und Höhe. Aber das ist falsch. In Wahrheit ist der Ton sphärisch! Er hat ein Inneres und man muss lernen, es zu erkennen. Der Ton ist sphärisch!“
Giacinto Scelsi

Programm

Werner Bärtschi, Klavier

Claude Debussy (1862 – 1918) – Des pas sur la neige (aus den «Préludes I», 1910)

Giacinto Scelsi (1905 – 1988) – Shésha – Shàyi Vishnu (aus «Vier Illustrationen zu den Verwandlungen Vishnus», 1953)

Wilhelm Killmayer (*1927) – Im Schlupfloch (aus den Nocturnes «An John Field», 1975)

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Johann Jakob Froberger (1616 – 1667) – Allemande a-moll (aus der Suite IV der Handschrift 1656)

Claude Debussy – La cathédrale engloutie (aus den «Préludes I»)

Werner Bärtschi (*1950) – In Trauer und Prunk (1984)

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John Cage (1912 – 1992) – The perilous night (1944)
Suite für präpariertes Klavier

Werner Bärtschi – Bogensang (2004)

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Frédéric Chopin (1810 – 1849) – Prélude Des-dur op. 28/15 «Regentropfen» (1837)

Claude Debussy – Ce qu’a vu le vent d’Ouest (aus den «Préludes I»)