Klavierissimo: Ketevan Sepashvili

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Programm

Johannes Brahms (1833 – 1897) – Chaconne d-Moll von Johann Sebastian Bach
bearbeitet für die linke Hand allein

Frédéric Chopin (1810 – 1849) – Sonate h-moll op. 58 (1844)
Allegro maestoso
Scherzo: Molto vivace
Largo
Finale: Presto, non tanto

***

Sergej Rachmaninoff (1873 – 1943) – Etudes Tableaux op. 39 (1916)
Allegro agitato
Lento assai
Allegro molto
Allegro assai
Appassionato
Allegro
Lento
Allegro moderato
Allegro moderato, Tempo di Marcia

Biografie

Die in Wien lebende Künstlerin begann schon in frühester Kindheit, Melodien aus der georgischen Volksmusik auf dem Klavier nachzuspielen. Ab ihrem vierten Lebensjahr wurde sie von Tamar Pchakadze an der Paliashvili-Schule für musikalisch Hochbegabte in ihrem Heimatland Georgien unterrichtet. Später setzte sie ihre Studien in Tiflis und in der Schweiz fort.

In der Folge wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und erhielt schliesslich im Jahr 2001 den Titel „best georgian performer“. Stipendien von Elisabeth Leonskaja und dem georgischen Präsidenten Eduard Shevardnaze bezeugen ihre pianistischen Fähigkeiten.

Neben ihrer Solistenkarriere ist ihr ausserdem die Kammermusik ein wichtiges Anliegen, was sie immer wieder in den unterschiedlichsten Formationen unter Beweis stellt.

„Ich habe Ketevan Sepashvili im Konzert und privat gehört und bin tief beeindruckt von ihrem Können und ihrer Musikalität. Es ist erstaunlich, welche Kraft diese zarte Person in diesen zwei Sonaten, die vom Pianisten das Höchste fordern, entwickelt. Besonders freut es mich, dass die zu Unrecht vernachlässigte erste Sonate Rachmaninoffs hier eine adäquate Interpretation findet.“
Paul Badura-Skoda

 

Samstag 04.02.2017Aula Wetzikon20:00 Uhr
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